JANO automatisiert die Pseudonymisierung von Gerichtsentscheidungen. Das Werkzeug schlägt personenbezogene Angaben zur Unkenntlichmachung vor; Justizbedienstete prüfen und geben frei. Die Rollen der Verfahrensbeteiligten bleiben erhalten, damit die Entscheidung lesbar bleibt.
Hessen und Baden-Württemberg haben JANO gemeinsam mit der IBM Deutschland GmbH entwickelt, maßgeblich unter Beteiligung der Landgerichte Hanau und Mannheim; gefördert wird es mit Bundesmitteln. Nach der Pilotierung im Jahr 2025 ist JANO in Baden-Württemberg seit Dezember 2025 im Echtbetrieb, zunächst in den Zivilabteilungen der ordentlichen Gerichte.
In Hessen läuft eine Pilotierung am Landgericht Darmstadt mit Testbetrieb an weiteren Gerichten, unter anderem für die Dokumentationsstellen. Sachsen erprobt JANO ebenfalls.