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ALeKS – Anonymisierungs- und Leitsatzerstellungs-Kit

Automatisierte Pseudonymisierung von Gerichtsentscheidungen und KI-gestützte Leitsatzerstellung – entwickelt von Bayern und Niedersachsen.

Projektstand

Stand der Angaben: April 2026
  1. Konzept
  2. Ausschreibung
  3. Entwicklung
  4. Pilot / Erprobung
  5. Echtbetrieb

Worum es geht

ALeKS (Anonymisierungs- und Leitsatzerstellungs-Kit zur smarten Veröffentlichung von Gerichtsentscheidungen) pseudonymisiert oder anonymisiert Entscheidungen automatisiert und erstellt Leitsätze. Ziel ist, deutlich mehr Gerichtsentscheidungen veröffentlichen zu können.

Bayern und Niedersachsen verantworten das Projekt federführend; umgesetzt wird es von der SINC GmbH, gefördert aus der Digitalisierungsinitiative für die Justiz. Am Oberlandesgericht Celle läuft ALeKS bereits im Echtbetrieb, der Rollout an die übrigen Gerichte Niedersachsens war bis zum zweiten Quartal 2026 geplant. In Bayern gingen die zentralen Anonymisierungsstellen an den Oberlandesgerichten München, Nürnberg und Bamberg im ersten Quartal 2026 in den produktiven Einsatz.

Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen testen die Anwendung; allen anderen Ländern steht die Nachnutzung offen. ALeKS baut auf dem bayerischen Forschungsprojekt LeAK und dem niedersächsischen Projekt LeA auf.

Steckbrief

Auftraggeber
Bayerisches Staatsministerium der Justiz; Niedersächsisches Justizministerium
Umsetzung
SINC GmbH
Partner
Testung: Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen
Einsatzorte
Oberlandesgericht Celle; Anonymisierungsstellen an den OLG München, Nürnberg und Bamberg
Projektstand
Echtbetrieb
Länder
Bayern, Niedersachsen

Weiterführend

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